Interessenausgleich

Bei Umstrukturierungen und Personalabbau in größerem Umfang ist der Arbeitgeber verpflichtet, einen Interessenausgleich zu suchen. Unternimmt er dies gar nicht oder nur halbherzig, droht ihm die Zahlung eines Nachteilsausgleichs.

Worum geht es?

Betriebsräte verwenden das Verfahren zum Interessenausgleich in der Regel als Druckmittel, um einen vorteilhaften Sozialplan abzuschließen. Bei strategischer Verhandlungsführung kann der Betriebsrat die geplante Maßnahme erheblich verzögern. Und: Solange ein Interessenausgleich nicht ausreichend versucht ist, riskiert der Arbeitgeber, dass ein Gericht die Maßnahme zeitlich beschränkt verhindert.

Worauf Sie sich verlassen können

Im Interessenausgleichs-Verfahren betreuen wir Betriebsräte sowohl bei der Vorbereitung als auch bei den Verhandlungen. Wir analysieren die rechtlichen Möglichkeiten, die damit einhergehenden wirtschaftlichen, aber auch betrieblichen Auswirkungen auf das Unternehmen und entwickeln einen für beide Parteien befriedigenden Lösungsweg.

Wir vertreten die Auffassung, dass eine schnelle Lösung immer von Vorteil ist. Verzögerungstaktiken sind nach unserer Erfahrung im Interesse keiner der betroffenen Parteien. Wenn keine Übereinkunft erzielt werden kann, helfen wir dem Betriebsrat eine Einigungsstelle einzurichten und stehen ihm dort als Rechtsvertreter zur Seite.

Für uns sind höchste fachliche Qualität und professionelle Betreuung durch einen persönlichen Berater selbstverständlich. In der Kanzlei Nierhof übernimmt dies ein Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht mit Zusatzausbildung im Konfliktmanagement.

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